Wiebke Johanna Dallmeyer-Böhm lebt als Grafikerin in Köln. Sie hat in Hamburg an der Fachhochschule für Gestaltung studiert und dort als Diplom-Designerin mit Schwerpunkt Mode abgeschlossen. lm Anschluss lebte Sie zwei Jahre in Paris, um dort in der Praxis Erfahrungen in der Mode zu sammeln. Die meiste Zeit verbrachte sie im Atelier des Künstlers Gabriel du Riveau, wo sehr freie fantasievolle Werke erarbeitet wurden.

Aus familiären Gründen kehrte sie nach Hamburg zurück, wo sie als Modegrafikerin in der Kataloggestaltung tätig war. Sie begann in der Freizeit zu malen und stellte im Mai 86 zum ersten Mal aus.

Auf ihren Reisen nach Afrika und in die Vereinigten Staaten fand sie viele Anregungen für ihre Malerei. Während ihrer Studien der Philosophie setzte sie sich intensiv mit Begriffen der Sprache, der Kunst und Kultur sowie der Ethik auseinander. Im Laufe der Zeit entwickelte sie ein besonderes Interesse für das Thema "Spiel". Diese Auseinandersetzung beeinflusste sie bei ihrem weiteren künstlerischen Schaffen. Spielerische Elemente tauchen in ihren Arbeiten immer wieder auf. Mal ist es ein Spiel von Werfen und Verwerfen, dann wieder von Zulassen und Eingreifen. Malkurse bei Künstlern wie Johann von Benthin (Dänemark) oder an der Sommerakademie in Trier verfeinerten ihren künstlerischen Ausdruck.

Mehrjährige Studien des Maskentheaters bei Laura Sheleen konfrontierten sie mit der griechischen Mythologie und Symbolsprache zwischenmenschlichen Verhaltens. Auch diese Erlebnisse spiegeln sich heute in den Bildern Wiebke Stoeks wieder. Sie wecken Assoziationen, fordern den Betrachter heraus, eigene innere Bilder entstehen zu lassen.