WALTER HOLD * 1943 in Weiz/A. Ist in Gleisdorf/A wohnhaft. Er war bis 2004 als Elektrotechniker-HMNT-Engineering tätig, seit 2004 ist er in Pension. Walter Hold befasst sich seit 1997 autodidaktisch mit dem Gestalten von Holzskulpturen aus Holzfundstücken, die er in der Natur in vielfältigen Formen und Arten vorfindet.

Einzelausstellungen: 1999 Firma Siemens AG Graz; 2000 Firma Siemens AG Graz; 2000 in der Ramsau; 2001 in Knittelfeld ,Stadtgalerie; 2001 in Gleisdorf (im Rahmen der Landesausstellung „Energie 2001“); 2002 im Nationalpark „Hohe Tauern“ in Neukirchen (am Gr. Venediger); 2004 Mittersill, im Sengerhaus, Areal Felberturm - Museum, Nationalpark „Hohe Tauern“, Salzburg - unter dem Titel: Holzphänomene - Holzskulpturen; 2004 Schloss Mittersill. Gruppenausstellungen: 2000 im Tabor Fehring; 2000 im Tabor Feldbach; 2002, zum Anlass der Eröffnung des „ Forum Kloster“ (des Stadtsaales) in Gleisdorf; 2003 im „Steirisches Holzmuseum“ in St. Ruprecht ob Murau, in der Steiermark; 2004 in Rosenheim/D, im Technischen Holzmuseum; 2010 im MIR (Museum im Rathaus) Gleisdorf gemeinsam mit Gernot Schrampf. 2004 war Walter Hold zur Sonderausstellung „Holz in Künstlerhand“ im Rahmen der in Hannover stattfindenden LIGNA, der Weltmesse für Forst- und Holzwirtschaft eingeladen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er seine Teilnahme absagen. Für 2009 wurde er erneut eingeladen und aller Voraussicht nach wird er daran teilnehmen

 

Phantasie

Natur ist >> kreativ >>

..sie bringt so viele, schöne Farben, Formen und Strukturen hervor, an denen die meisten von uns achtlos vorübergehen. Tagtäglich finden sich Dinge am Wegrand und im Flussbett, die kleine Wunderwerke sind. In einem Zeitalter, im dem wir der Natur immer mehr zu Leibe rücken, sie zerstören und untergraben, habe ich mir zum Ziel gesetzt, Mitmenschen ein bisschen wach zu rütteln und Kraft und Vielfalt der Natur bewusst zu machen....

Seit etwa 8 Jahren befasse ich mich mit dem Gestalten (Autodidakt) von Holzskulpturen. Angeregt werde ich durch die vom Wasser bearbeiteten Holzstücke. Wenn ich in großen Flusstälern herumstreife und ein Stück Holz finde, das meine Phantasie inspiriert, nehme ich es mit nach Hause. Dann bearbeite ich es so, dass auch für den Betrachter ein bestimmtes Motiv erkennbar wird. Zudem möchte ich die Besonderheiten bewahren und greife möglichst wenig in die Gestalt des Fundstückes ein, um seine Formschönheit und Eigenart herauszustellen. Die verschiedenen Farben- und Raumstrukturen, die beim Beschleifen erst richtig sichtbar werden, sind dabei ein besonderes Sinneserlebnis. Mit ein bisschen Phantasie finden Sie darin die verschiedenen Vertreter aus dem Tierreich wieder, ebenso wie sich windende Menschenkörper, die sich aus jeder Perspektive neu formieren oder ganz neue surrealistische Phantasiegebilde ergeben. Es wäre schade, die Ergebnisse stundenlanger gefühlvoller Bearbeitung bloß im Keller in Schachteln zu deponieren und Interessierten somit das Erlebnis vorzuenthalten, das Ur-Material Holz zu befühlen, Wachstumsstrukturen zu bestaunen, die Geschichten erzählen und totgesagte Stamm- und Wurzelformationen im Geiste wieder zu neuem Leben erwecken. Schritt für Schritt...    Walter Hold